Einleitung: Die heutige IT-Branche und der IT-Arbeitsmarkt verändern sich rasant, und der Fokus verschiebt sich auf drei Arten von Jobs.
In den letzten Jahren waren viele IT-Fachkräfte allgemein besorgt. Die aktuelle Lage in der IT-Branche unterscheidet sich stark von der vor zehn Jahren. In den späten 1990er-Jahren waren IT-Fachkräfte am stärksten gefragt, und der Mangel an IT-Personal erregte stets große Aufmerksamkeit. So wurden IT-Fachkräfte nach dem Absolvieren von Schulungen, dem Erwerb von Zertifizierungen, Jobwechseln und vielen anderen Situationen die Einzigen, die qualifiziert waren, wichtige Positionen auf einem zunehmend schrumpfenden Arbeitsmarkt zu besetzen, und verdienten dadurch großzügige Gehälter. Damals galt die IT-Branche als eine der zukünftigen Karrieren, weil immer mehr der besten Jobs enorme Veränderungen erfahren würden, da die Computerautomatisierung manuelle Arbeit ersetzte.

Leider ist diese Zukunftsvision verschwunden oder hat sich zumindest bis zur Unkenntlichkeit verändert.
Nach der Y2K-Krise und dem Zusammenbruch der Unternehmen der Dotcom-Blase waren die glorreichen Tage der IT-Fachkräfte für immer vorbei. Plötzlich mussten Unternehmen nicht mehr so viele Programmierer einstellen. Plötzlich gab es weit weniger Start-ups, die Server kaufen und Systemadministratoren einstellen mussten.
Gleichzeitig kam es in amerikanischen Unternehmen zu einer allgemeinen Gegenreaktion gegen die IT-Branche. Viele Unternehmen, überzeugt davon, dass Technologie alle Probleme lösen könnte, investierten riesige, unermessliche Geldbeträge in IT-Projekte. Weil die IT in den 1990er Jahren der Haupttreiber der Produktivitätssteigerung war, überinvestierten viele Unternehmen in IT und wollten damit die Produktivität noch stärker verbessern. Infolgedessen scheiterten viele riesige, teure IT-Projekte.
Als die Wirtschaftsrezession 2001 kam, wurden diese IT-Abteilungen, auf die man sich übermäßig verlassen hatte, zu den Hauptzielen von Budgetkürzungen, und viele wurden schwer getroffen. Als die Rezession 2002 und 2003 andauerte, sagten IT-Fachkräfte einander oft, dass sie diesen Sturm überstehen müssten und dass alles wieder so gut werden würde wie früher. Doch etwas Seltsames geschah. Die Budgets der IT-Abteilungen blieben Jahr für Jahr unverändert, ohne Anzeichen einer Erholung.
Die meisten IT-Abteilungen wurden zu bloßer Dekoration. Sie reduzierten die Zahl der technischen Support-Mitarbeiter stark oder lagerten gesamte Callcenter-Dienste aus. Es gab weit weniger Administratoren, die umherliefen und Netzwerke und Server verwalteten, oder sie lagerten dies einfach an die meisten Rechenzentren aus. Das waren die Jobs von IT-Fachkräften während des Booms von 1999. Heute sind sie nicht völlig verschwunden, aber es herrscht absolut kein Mangel an Arbeitskräften, und es werden auch keine großzügigen Konditionen geboten, um Leute mit solchen Fähigkeiten einzustellen.
Das liegt daran, dass sich die IT-Umgebung grundlegend verändert hat. Immer mehr traditionelle Software wurde ins Web verlagert oder zumindest auf inländische Server und wird über Browser bereitgestellt. Viele Technophobe der Babyboomer-Generation sind in den Ruhestand gegangen und wurden durch die Millennial-Generation ersetzt. Diese jungen Leute müssen nicht viele professionelle Fähigkeiten besitzen, wollen aber oft ihre eigenen Geräte wählen und betrachten die IT-Abteilung als Hindernis für die Produktivität. Das heißt, heutige Benutzer brauchen nicht mehr so viel Hilfe wie früher. Zynische IT-Fachleute streiten darüber, bis sie frustriert sind, aber die Fakten lassen sich nicht ändern. Viele Arbeitnehmer nutzen Computertechnologie inzwischen seit zehn Jahren oder sogar länger, und im Vergleich zu vor zehn Jahren verwenden sie sie geschickter. Außerdem wurde die Software selbst ständig verbessert. Obwohl sie noch unzählige Mängel aufweist, ist sie besser geworden.
Also, in welche Richtung können sich heutige IT-Fachleute noch entwickeln? Wie werden IT-bezogene Arbeitsplätze in Zukunft aussehen?
1. Berater
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Fast alle großen Unternehmen sind nicht bereit, IT-Fachkräfte einzustellen, und selbst wenn sie es tun, werden sie die Zahl so weit wie möglich reduzieren. Das geschieht nicht, um gezielt talentierte Menschen zu benachteiligen, sondern einfach deshalb, weil IT-Experten zu teuer einzustellen sind, und wenn IT-Abteilungen zu groß und zentralisiert werden, sagen sie immer "Nein". Sie blockieren öfter, als sie beitragen. Deshalb sollten wir uns an Berater wenden, die den Großteil der traditionellen IT-Management- und Supportfunktionen durch Third-Party-Outsourcing übernehmen. Das reicht von großen multinationalen Beratungsfirmen bis hin zu Einzelberatern, die lokalen kleinen und mittleren Unternehmen als temporäre IT-Abteilungen dienen. Unternehmen wie IBM, Hewlett-Packard, Amazon AWS und Rackspace vermieten Rechenzentrumskapazitäten und IT-Experten, die bei Bereitstellung, Management und Problemlösung helfen. Viele IT-Administratoren und technische Support-Spezialisten arbeiten derzeit direkt für Unternehmen, aber in Zukunft werden sie dazu übergehen, für große Anbieter oder Beratungsfirmen zu arbeiten, weil Unternehmen dazu übergehen werden, IT-Dienste bedarfsgerecht einzukaufen, um Kosten zu senken, professionelle Dienstleistungen auf höherem Niveau zu erhalten und eine ganzjährige ununterbrochene Abdeckung zu gewinnen.
2. Projektmanager
Die meisten IT-Fachkräfte, die in traditionellen Unternehmen überleben können und nicht gehen, werden Projektmanager. Sie werden nicht Teil einer zentralisierten IT-Abteilung sein, sondern sich in verschiedene unterschiedliche Geschäftseinheiten und Abteilungen einbringen. Sie werden Business-Analysten, die Unternehmensführungen und Managern helfen können, gute technologiebezogene Entscheidungen zu treffen. Sie sammeln Geschäftsanforderungen und kommunizieren dann mit Stakeholdern, um die wissenschaftlichen Lösungen zu finden, die sie benötigen; außerdem suchen sie proaktiv nach neuen Technologien, die das Geschäft verändern können. Diese Projektmanager fungieren auch als Brücke zwischen dem Unternehmen und Technologieanbietern und Beratungsunternehmen. Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass viele IT-Manager sich jetzt in diese Richtung bewegen.
3. Entwickler
Bei Weitem werden die meisten Menschen, die aus der IT-Branche wechseln, Entwickler, Programmierer und Coder. Früher ging es in der IT nur um die Verwaltung und Konfiguration von Hardware und Software, aber heute geht es zunehmend um Webanwendungen, die geschickt bedient werden müssen, leicht zu verstehen sind und keine Schulung oder kein Eingreifen des technischen Supports erfordern. Es gibt auch noch eine andere Art von Programmen: mobile Programme – einschließlich nativer Programme und mobiler Webprogramme. Wie ich in meinem Artikel „Wir treten in das Jahrzehnt der Entwickler ein“ schrieb, verschiebt sich in der heutigen IT-Branche mehr Macht der Technologiebranche von denen, die Programme konfigurieren und unterstützen, hin zu denen, die sie erstellen. Dieser Trend hat bereits begonnen, und in den nächsten zehn Jahren wird er sich nur beschleunigen.
Originaltext:Jason HinerÜbersetzung: Jobole Online - Zhang XiujunZhang Xiujun